Seiteninhalt: Achim Geisenhanslüke: Lob der Infamie

Achim Geisenhanslüke: Lob der Infamie

Vorlesung

Termin

03. Dezember 2019

Beginn

18:00 Uhr

Ort

Universität Bielefeld, Gebäude X E0-002

Prof. Dr. Achim Geisenhanslüke ist Direktor des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und war Gastprofessor an der Johns Hopkins University Baltimore. Er hat sich durch eine Reihe monographischer Veröffentlichung als literaturtheoretisch und philosophisch orientierter Literaturwissenschaftler profiliert. Wegweisend war seine diskurskritische Untersuchung Foucault und die Literatur (1997). Ihr folgten originelle, die europäische Literatur und Philosophie durchquerende Studien wie u.a. Der Buchstabe des Geistes. Postfigurationen der Allegorie von Bunyan zu Nietzsche (2003), Masken des Selbst. Aufrichtigkeit und Verstellung in der europäischen Literatur (2006), Dummheit und Witz. Poetologie des Nichtwissens (2011), Wolfsmänner. Zur Geschichte einer schwierigen Figur (2018) und das dreibändige Werk Die Sprache der Infamie (2014; 2018), dessen letzter Band Literatur und Scham gerade erschienen ist. Geisenhanslüke bewegt sich in seinen Werken souverän zwischen Diskursanalyse und Dekonstruktion ebenso wie zwischen Kritischer Theorie und Psychoanalyse, immer daran interessiert die ästhetischen und poetologischen Dimensionen von Literatur in den Vordergrund zu rücken.

Eine Veranstaltung der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld / Norbert-Elias-Lectures im Wintersemester 2019.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie auf folgender Internetseite:
https://uni-bielefeld.de/lili/norbert-elias/

zum Literaturkalender »

Iwan-Michelangelo D'Aprile: Fontane. Ein Jahrhundert in Bewegung

Am 12. November 2019 war Iwan-Michelangelo D'Aprile bei der Literarischen Gesellschaft zu Gast und las aus seinem Werk 'Fontane. Ein Jahrhundert in Bewegung'.

Moderation:
Prof. Dr. Kai Kauffmann

Foto