Dr. Klaus Modick 14.11.2018

Klaus Modick: „Keyserlings Geheimnis“

Nach seinem großen Erfolg von „Konzert ohne Dichter“ entwirft Klaus Modick in seinem Roman „Keyserlings Geheimnis“ ein literarisches Porträt des Dichters Eduard Graf von Keyserling, um die Leerstellen in dessen Biographie zu füllen. Er bedient sich dabei der impressionistischen Sprache Keyserlings, lässt den Dichter in seine versunkene Heimat des Baltikums abtauchen und beschreibt ihn während seiner Münchner und Wiener Jahre, um seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

 

Modick schreibt „mit jener spezifischen Leichtigkeit, die in Deutschland einen schweren Stand hat“ (Jochen Hörisch, Neue Zürcher Zeitung). Der Text ist gut komponiert und wird suggestiv erzählt, er leistet unangestrengt alles, was angestrengtere Literatur auch von sich verlangt.